Die Widder Das Forum der Widder-Larp-Gruppe

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Ifra´in Auf Traak gefallener Priester / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.04.2007 Beiträge: 128
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Verfasst am: 06.07.2007, 12:26 Titel: |
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...in diesem Punkt gebe ich Dir gerne Recht Dana, natürlich kann und soll man sich selbst verteidigen, aber wie Du schon selbst angedeutet hast, die Gefährlichkeit liegt in der Wahl der Mittel. Wenn ihr einen Freundschaftszauber auf jemanden legt um zu verhindern von ihm angegriffen zu werden, dient das der Selbstverteidigung....natürlich nur dann, wenn man den Ärger nicht vorher absichtlich provoziert hat....Bruder Ifra´in grinst Dana schelmisch an....denn das was uns von der finstren Seite unterscheidet ist die Moral...Bruder Ifra´in lächelt wieder, aber ein ernsthafterer Ausdruck scheint in seinen Augen zu liegen...denn teilweise nutzen wir die selben Mittel um unsere Interessen durchzusetzen....z.B. Waffen...der Unterschied liegt also darin, wann wir Sie einsetzen...Bruder Ifra´in lächelt wieder freundlich...auch wenn ich jetzt mit diesem Satz Eure Künste herausfordere, ich für meinen Teil bin ein schlechter Tänzer und würde es überhaupt nicht gut finden, durch Magie zum Tanzen genötigt zu werden...er schaut Dana freundlich an....aber wie ich schon sagte, ich denke Ihr steht auf der Seite des Lichtes und werdet es selbst am besten einschätzen können, wann es moralisch verwerflich ist Magie einzusetzen und wann nicht. Ifra´in trinkt einen Schluck Met.
Pass auf dass Du nicht zu belehrend wirkst Ifra´in, Du möchtest doch, dass sie weiter mit Dir sprechen... |
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Dana Spottdrossel Elbische Bardin / Drossel

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 17 Wohnort: Oldenburg
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Verfasst am: 06.07.2007, 14:27 Titel: |
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Dana schenkt sich einen neuen Becher ein und prostet Ifra'in zu. Moral ist nicht grade unser Fachgebiet, selbst wenn wir unseren Liedern manchmal eine anhängen. Für mich selbst halte ichs daher recht schlicht: Wenn jemand mir nichts tun will, sehe ich keinen Grund ihm etwas zu tun. Mit einem schelmischen Grinsen fügt sie hinzu ...nun ja, vielleicht abgesehen vom ein oder anderen Spottlied, aber es gibt immer Leute die keinen Humor haben. Für einen kurzen Moment sieht Dana besorgt aus, aber der Ausdruck verschwindet schnell wieder von ihrem Gesicht. Auf das nächste Zusammentreffen mit dem Schwanenkreutz Orden bin ich gespannt, vielleicht sollte ich bis dahin mehr über Schutzzauber lernen. Was die Seite des Lichts angeht, grundsätzlich mögt ihr da recht haben, auch wenn wir sicher keine Kämpfer der ersten Reihe sind. Da gibt es... Dana sucht einen Moment nach einem passenden Wort und entscheidet sich dann mit einem schiefen Lächeln für ...Würdigere.
Übrigens, was ich euch als Sonnen Priester schon länger mal fragen wollte: Wenn die Sonne scheint wird meine Haut immer sehr schnell rot und fängt an zu brennen. Ist das eine Art Fluch? |
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Taraxa Schluckspecht Halbling-Bardin / Drossel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.04.2007 Beiträge: 205
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Verfasst am: 06.07.2007, 15:35 Titel: |
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Taraxa hört dem Gespräch der anderen interessiert zu.
Taraxas Gesinnung kann getrost als etwas verwirrt bezeichnet werden. Aufgewachsen in einer Umgebung mit relativ rigiden Moralvorstellungen, in der Anecken für sie eine tägliche Erfahrung war, wurde sie entlassen in eine Welt, in der ganz andere Gesetze gelten. Was als gut und als schlecht gilt, variiert von Ort zu Ort. Ihre eigenen Moralvorstellungen werden ständig umsortiert.
Taraxa hat große Angst, von den Drosseln und Widdern als naive Hinterwäldlerin verspottet zu werden (selbst wenn der Spott meist wohlmeinend ist) und gibt sich gerne abgeklärter, als sie ist. Das freie Leben der Drosseln, die auch gerne mal reiche Adlige ausnutzen und Speis’ und Trank nicht abgeneigt sind, gefällt ihr. Ansonsten hat sie kein Interesse, Macht über andere zu erlangen oder gar irgendwen zu verletzen; ganz wie die Halblinge schätzt sie Frieden und die einfachen Dinge des Lebens. Ihre Vorstellung von Reichtum entspricht ungefähr ‚genug Geld, um den Winter im Trockenen zu verbringen und die Miete für einen Esel, der meine Trommel zum Schiff trägt’.
Musik steht für Taraxa außerhalb von Moralvorstellungen. Musik ist nicht gut oder böse, sondern gut oder schlecht gespielt. Für Taraxa macht es keinen großen Unterschied, ob Leute durch gute Musik oder einen musikalischen Trommelzauber zum Tanzen gebracht werden – schließlich macht Tanzen glücklich, oder? Dass Bardenmagie auch zum Bösen gebraucht werden könnte, ahnt sie soeben zum ersten Mal.
Ich glaube, ich überlasse dieses Gespräch erst mal Dana. Über Moral zu diskutieren macht mich nervös, weil es meistens dazu kommt, dass alle über mich lachen. Es tröstet mich, dass Dana diese Raal-Geschichte offensichtlich auch nicht allzu ernst nimmt - offensichtlich will sie den guten Bruder ein wenig ins Bockshorn jagen. |
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Ifra´in Auf Traak gefallener Priester / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.04.2007 Beiträge: 128
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Verfasst am: 08.07.2007, 16:16 Titel: |
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Nachdem Bruder Ifra´in beide Gesprächspartnerinnen während der Unterhaltung abwechselnd längere Zeit angesehen hat, scheint vielleicht etwas wie Erleichterung in seinem Gesicht geschrieben zu stehen, wobei Taraxa (evtl.?) den Eindruck hat, als wurde sie von Ifra´in etwas länger und auch etwas ernster angesehen (oder war es gar mit den Augen fixiert?), auf jeden Fall haben beide den Eindruck, dass eine Anspannung die sie vorher gar nicht wahrgenommen hatten von Ifra´in gewichen ist und gutmütigen Wohlmeinens gewichen ist.
Je nach dem wie emphatisch Taraxa veranlagt ist und/oder sie diesem Aspekt überhaupt Aufmerksamkeit schenkt, erkennt sie in Ifra´ins grundsätzlich freundlichem und zuvorkommendem Verhalten aber auch so etwas wie ein Funkeln von Autorität in seinem Blick. Wobei sie sich nicht ganz sicher ist, ob dass Ifra´in selbst ist oder etwas durch Ifra´in hindurch zu wirken scheint. Taraxa könnte (als Vorschlag) je nach dem wie selbstbewußt sie ist, den Eindruck bekommen, dass etwas prüfendes in Ifra´ins Blick liegt. Sie könnte sich nicht wirklich unwohl fühlen, aber den Eindruck bekommen vielleicht in Zukunft in Ifra´ins Gegenwart "beobachtet" bzw. "moralisch gemessen" zu werden. Ihr könnte es so vorkommen, als würde Ifra´in abwartend beobachten wie sie sich verhält... Dabei geht von ihm aber keine überhebliche, eher eine (manchmal vielleicht etwas "schmerzhafte") gleißende Aura aus.... |
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Ifra´in Auf Traak gefallener Priester / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.04.2007 Beiträge: 128
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Verfasst am: 08.07.2007, 17:05 Titel: |
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...nun was den Spott angeht....Ifra´in lächelt.... die denkenden Wesen dieser Welt nutzen häufig eine Art von Humor um besser mit ihren Ängsten umgehen zu können...warum glaubst Du sonst, machen die Krieger meißt die derbsten Scherze? Weil es ihre Art ist, mit dem ganzen Leid, der Brutalität und Gewalt auf dem Schlachtfeld umzugehen ohne dass dabei ihr seelisches Gleichgewicht größeren Schaden nimmt... Insofern würde ich sagen, Spott in Maßen hebt die Moral der Menschen, weil sie in teilweise ausweglosen Situationen noch Lachen können, oder aber jemand möglicherweise eine "freundliche Lektion erteilt bekommt. Ifra´in schaut wieder ernst, aber nicht unfreundlich in die Runde...Spott sollte aber niemals zum blanken Selbstzweck verkommen und Lebewesen gar in ihrem innersten selbst verletzen, denn dann resultieren aus Spott Rachegelüste und negative Energien die sich möglicherweise ihre Bahnen selbst suchen...Ifra´in schweigt einen Moment, dann sieht er Taraxa an...wie siehst Du das Taraxa ? Ihr beide habt doch bestimmt mal die Erfahrung gemacht manchmal vielleicht einen Schritt zu weit gegangen zu sein und den Bogen überspannt zu haben, wenn ich diesbzgl. einmal in Bildern sprechen darf...eine Situation in der ihr Wut statt freudige Ausgelassenheit ausgelöst habt, als ihr eigentlich vorgehabt hattet, oder? Ifra´in schaut von Taraxa zu Dana und wieder zurück..
Nach einer Weile...
Was deine Frage angeht, Dana, bezüglich der Sonne...
Sicherlich gibt es Kreaturen der Finsternis die das Antlitz Raals nicht ertragen können, da sie seine gleißende Reinheit an ihre verdammten Seelen erinnert...aber in deinem Fall...Ifra´in weißt mit der geöffneten Handfläche auf Dana und lächelt freundlich...glaube ich eher, dass die Tatsache dass Du dich sehr häufig, vielleicht zu häufig in Gebäuden oder im Schatten aufhälst dazu beiträgt, dass dein Körper einfach diese intensive Sonneneinstrahlung nicht veträgt. Deine Haut ist einfach empfindlich...Aber mach Dir deswegen keine Sorgen, vorrausgesetzt es sind keine echte Verbrennung meine ich natürlich, selbst die Bewohner der Stadt des Lichtes oder der noch nicht okkupierten Wüstenregionen schützen ihre Haut hin und wieder vor der Sonneneinstrahlung wenn das Antlitz Raals im Zenit also hoch am Himmel steht, denn die Sonne kann wie die Hitze des Feuers sein ... sie kann wärmen aber auch verbrennen... Vieleicht läßt Du dir von Korbyn einfach eine Salbe geben damit die Haut nicht so spannt...abgesehen davon, verdeutlicht dieser Umstand sehr anschaulich, dass niemand, außer den Avataren, der unter dem Antlitz Raals wandelt völlig frei von Sünde ist...Ifra´in schaut Dana und Taraxa aufmunternd an und schenkt beiden noch etwas Met nach, dann stellt er die leere Flasche zur Seite und entzündet sich einen neuen Zigarillo.
...die einzigen Kreaturen die das Licht Raals fürchten müssen, sind jene die ihre Seele der Finsternis hingegeben haben und/oder der Finsternis dienen...Ifra´in schaut beide wieder ernsthaft aber nicht unfreundlich an...das Fleisch dieser Kreaturen wird von dem gleißenden Licht des Herren zu Asche verbrannt... Trotz dieser Worte scheint etwas wie Warmherzigkeit von Ifra´in auszugehen....solltet ihr also jemals einem Dämon gewahr werden, empfehle ich euch das Gespräch mit einem Priester, denn Dämonen können sich Eurer auch gegen euren Willen bemächtigen, und/oder auch ohne dass ihr selbst etwas davon mitbekommt ...Raal bewahre uns davor, dass dies jemals geschieht...aber es ist theoretisch möglich. Wenn ihr also jemals bemerkt, dass sich eure Haut schwarz verfärbt und sie real anfangt langsam zu verschmoren, allerspätestens dann solltet ihr einen Priester aufsuchen, obwohl es dann schon fast zu spät ist. Ifra´in sieht so aus als würde wieder etwas vor seinem inneren Auge ablaufen, dann "erwacht" er förmlich aus seinen "Tagträumen" und schaut beide warmherzig und freundlich an...ich will euch keine Schauermärchen erzählen, ich gebe euch nur eine bescheidene Empfehlung, ich habe selbst schon mehrfach gesehen wie Kreaturen der Finsternis im gleißenden Licht des Herren verbrannt wurden...der Herr behüte und beschütze euch davor, dass euch jemals ähnliches wiederfährt....Ifra´in lächelt....aber zum Glück...er stößt mit Taraxa und Dana an...wandeln wir alle zufrieden im Licht....[hat Ifra´in Taraxa eben kurz noch einen Seitenblick zugeworfen bevor er sich mit dem Inhalt seines Bechers beschäftigt?] |
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Dana Spottdrossel Elbische Bardin / Drossel

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 17 Wohnort: Oldenburg
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Verfasst am: 08.07.2007, 22:41 Titel: |
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Dana lacht und lehnt sich gemütlich zurück. Dann hab ich wohl nochmal Glück gehabt. Aber am Drinnen sein liegts wohl nicht, vielleicht war einfach keine Farbe mehr für meine Haut übrig, weil alles in den Haaren gelandet ist. Im Übrigen weiß ich gar nicht, wie du auf die Idee kommst, wir würden mal über die Strenge schlagen. Dana grinst breit. Aber was Spott angeht, nun, zum Beispiel ein Orden ach so edler Krieger, die erst versprechen jemanden zu schützen und dann nicht aus den Federn kommt, die sollten wohl etwas Spott darüber vertragen. Oder was meint ihr? Aber wenn sies dann doch nicht können hilfts uns wenig, wenn wir recht haben.
Mit Dämonen und ähnlichem haben wir wenig am Hut. Die haben normalerweise weder Geld noch Humor.
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Taraxa Schluckspecht Halbling-Bardin / Drossel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.04.2007 Beiträge: 205
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Verfasst am: 08.07.2007, 22:57 Titel: |
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Ja nun, die Schwanenkreuzer, die waren eine Kategorie für sich. Ich hoffe, das Lied wird seinen Weg durch die Lande machen. Taraxa summt leise die ersten zwei Takte der bewussten Melodie.
Irgendwie fühle ich mich von dem guten Bruder.... beobachtet. Als wolle er mich messen und für gut oder schlecht befinden. Er erinnert mich an die alten Halblinge bei uns im Dorf - die, die immer am Zaun stehen und gucken, ob man denn auch höflich genug ist, ob man vielleicht in anderer Leute Pilzgründen gewuchert hat, und ob ein Rock zu viel von den Beinen einer Frau sehen lässt. Gut oder schlecht, die alte Frage. Ich habe damals nicht mehr drauf gegeben als unbedingt nötig, und heute werde ich es auch nicht tun. Nichts gegen Ifra'in - wenn er mal ausnahmsweise nicht über seinen Gott spricht, ist er ein echt netter Kerl.
Ich bin froh, dass Dana mit ihrer Schlagfertigkeit die Diskussion bestreitet und ihn verbal so aufs Kreuz legt.... |
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Ifra´in Auf Traak gefallener Priester / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.04.2007 Beiträge: 128
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Verfasst am: 09.07.2007, 22:57 Titel: |
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Erzählt mir von den Schwanenkreuzern....was war mit Ihnen?
Und nach einer Weile....und natürlich interessiert mich auch, wie Du Dana zu einer Bardin geworden bist, woher Du kommst und was Du vorher gemacht hast.... |
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Dana Spottdrossel Elbische Bardin / Drossel

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 17 Wohnort: Oldenburg
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Verfasst am: 10.07.2007, 16:36 Titel: |
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Den Schwanenkreuzern sind wir bei der Landvermessung in Carras getroffen. Die Arbeit war ja sehr gut bezahlt, da rückt dann auch mal ein ganzer Trupp Krieger an um bei sowas mitzumachen. Womit die Schwanenkreuzer ihre Zeit sonst so vertreiben oder ob sie sich irgendeiner bestimmten Aufgabe verschrieben haben weiß ich nicht, schien sich jedenfalls um eine Art Ritterorden zu handeln. An sich hatten wir auch gar keine Probleme mit denen. Bloß, am zweiten Tag wollten einige Leute frühmorgens in den Wald. Am Tag zuvor war ein Artefakt gefunden worden und es war klar, dass es uns irgendwo hin führen sollte. Im Wald wars vorher ziemlich gefährlich gewesen, Lasse kann da auch ein Lied von singen. Werwölfe, Wiedergänger, Elementare und ähnliches gabs da in Massen und die meisten, die los wollten, waren nicht so gut gerüstet. Tja, die Schwanenkreuzer hatten sich bereit erklärt die Gruppe zu schützen. Die haben dann ewig gewartet und mehrfach versucht die zum Aufstehen zu bewegen, aber die kamen einfach nicht aus den Federn. Also ist der Trupp dann alleine losgezogen, weils langsam spät wurde. Was genau passiert ist weiß ich nicht, da müsst ihr Taraxa fragen. Eriel und ich haben um die Zeit noch unseren Rausch ausgeschlafen. Auf jeden Fall wurden die, die in den Wald gegangen sind, natürlich angegriffen und konnten sich noch mit Müh und Not ins Dorf zurück retten. Dana schaut zu Taraxa rüber. Vielleicht kannst du da noch etwas mehr zu erzählen, schließlich waren du und Coinnach dabei und ich nicht.
Dann wendet sich Dana wieder Ifra'in zu. Was eure andere Frage angeht, soviel gibt es da nicht zu erzählen. Soweit ich weiß, war schon meine Mutter Bardin, von ihr habe ich auch die spitzen Ohren geerbt. Dana lächelt ein bischen wehmütig, ...mehr weiß ich nicht über sie. Mein Vater war der Sohn eines Tavernenwirtes, der eine Nacht ihr Bett teilte. Neun Monate später kam sie dann wieder zu dieser Taverne und ließ mich dort. Tja, dort bin ich dann aufgewachsen. Mein Vater heiratete irgendwann und übernahm auch die Taverne. Das sorgte dann für ein bischen Ärger, weil ich ja als Erstgeborene das Ding theoretisch irgendwann mal geerbt hätte, aber da ich andererseits ein Bastard war...nicht das wir uns falsch verstehen, ich kam mit meiner Ziehmutter und meinen Halbgeschwistern eigentlich ganz gut klar, aber das ganze war noch aus anderen Gründen kompliziert und Geld ist halt auch immer so eine Sache. Ins Tavernen-Geschäft wollte ich eh nicht, aber ich musste mir dann halt überlegen, was ich mit meinem Leben anfange. Dana lächelt nostalgisch Das ist shon eine ganze Weile her und war noch einige Jahre bevor ich dann endgültig fortging. Ich habs erstmal mit dem Handwerk meiner Mutter probiert. Die Taverne ist ein guter Ort um Lieder zu lernen, wenn auch nicht grade die Sorte, die man im Tempel singt. Allerdings war die Stadt, in der ich wohnte nicht sehr groß, irgendwann zog es mich fort. Ich wollte noch mehr Lieder lernen und eigentlich wollte ich selbst gerne einige von den Dingen erleben, die in den Liedern vorkamen. Am Anfang kehrte ich noch ein paar Mal zu meinem Vater zurück, aber die Abstände wurden immer größer. Naja, un dann kam dieser peinliche Zwischenfall mit dem Dimensionstor. Damals hatte ich natürlich keine Ahnung, was das ist. Dort, wo ich herkomme, kommt sowas ziemlich selten vor. Dana trinkt einen Schluck Met um ihre trockene Kehle anzufeuchten. Ein Gelehrter hatte ein Fest gegeben und ich hatte mich dort als Bardin verdingt. Dieser Mann experimentierte wohl auch ein bsichen mit Magie, allerdings nicht sehr gekonnt. Und als ich dann des Nachts etwas angeschwipst durch die Gänge wanderte muss ich wohl die falsche Tür erwischt haben. Morgens fand ich mich dann in einem unbekannten Wald wieder, mit nichts als meiner Kleidung. Dabei war das Gut des Gelehrten an der Küste gewesen! Dana lacht kurz.Ihr könnt ich vorstellen, wie überrascht ich war. Erst dachte ich es wäre ein Streich oder sowas, aber die Umgebung war zu anders. Einen Weg zurück gab es auch nicht, ich war also gestrandet. Aber glücklicherweise bedarf das Bardenhandwerk ja nur weniger Mittel, ich hab dann einfach dort weitergemacht, wo ich aufgehört hatte. Nach etwa einem halben Jahr begegnete ich Eriel. Wir hatten uns anscheinend die gleiche Taverne für unser abendliches Spiel ausgesucht und kriegten uns erstmal in die Haare, wer zuerst da war. Dana kichert. Aber über einem Krug Met verträgt man sich schnell. Wir haben uns dann entscheiden, zusammen weiterzuziehen. Etwas später begegneten wir Taraxa. Naja, und seither gibt es die drosseln, so wie du sie kennst. |
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Ifra´in Auf Traak gefallener Priester / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.04.2007 Beiträge: 128
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Verfasst am: 10.07.2007, 23:16 Titel: |
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| Interessant...Ihr scheint mir die geborene Abenteurerin zu sein...Ifra´in lächelt warmherzig..., dass heißt ihr stammt nicht aus den Mittelanden? Wie heißt das Land aus dem ihr kommt? Seid ihr dann auf der Reise zurück? ..und glaubt ihr es ist Zufall, dass ihr den anderen beiden begegnet seid? Oder haltet ihr das Vorhersehung? |
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Dana Spottdrossel Elbische Bardin / Drossel

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 17 Wohnort: Oldenburg
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Verfasst am: 11.07.2007, 00:19 Titel: |
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Naja, das Wandern habe ich vielleicht im Blut, aber ich bin nicht sonderlich wild darauf Drachen zu erschlagen. Dana lächelt trocken, Ein wenig habe ich den Umgang mit dem Schwert zwar..., Dana kichert, ...durch ein Missverständnis gelernt, aber mein Geld verdiene ich lieber anders.
Was deine andere Frage betrifft, nein, aus den Mittellanden stamme ich nicht, auch wenn die Landschaft sehr ähnlich ist. Durch diese dumme Sache mit dem Dimensionstor bin ich mir auch nicht völlig sicher, ob das hier wirklich die gleiche Welt ist, denn es tauchen immer wieder Pflanzen, Tiere und andere Wesen auf, die zwar denen aus meiner Heimat äußerlich ähneln, aber doch anders sind. Allein die vielen Arten von Elfen, denen ich inzwischen begegnet bin! Die haben ja kaum mehr als die spitzen Ohren gemein! Dana schüttelt verwirrt den Kopf. Oder schau dir die Orks an. Immer wieder hört man irgendwelche Schauergeschichten und trifft einen der schwört, nur ein toter Ork sei ein guter Ork, egal wie sehr sie sich 'verstellen'. Klar, von der Sorte habe ich auch schon welche getroffen und die meisten sind auch eher rauer Umgang, aber abgesehen davon nicht besser und nicht schlechter als andere Rassen. Dana schüttelt irritiert den Kopf.Ich schweife ab. Auf jeden Fall, das Herzogtum in dem ich aufgewachsen bin hieß Weythal, nach der dort herrschenden Familie, aber eigentlich nach dem Wey, einem großen Fluß der durch das Land fließt. Ehrlich gesagt ist dort eigentlich nichts, weshalb ich zurückkehren müsste. Mein Vater hält mich sicher längst für tot und vielleicht ist das auch einfacher so. Sollte mir tatsächlich mal jemand begegnen, der von dort kommt oder dorthin reist würde ich ihm vielleicht eine Botschaft mitgeben, aber das ist alles.
Was Vorhersehung angeht... Dana zieht skeptisch eine Augenbraue hoch ...das würde ja implizieren, dass die Götter oder wer auch immer irgend etwas mit uns vor haben. Versteh mich nicht falsch, ich könnte mir keine besseren Weggefährtinnen vorstellen, aber wenn uns irgendjemand für ein besonderes Schicksal vorgesehen hat sollte er nicht mit unserer Kooperation rechnen. Ich hoffe eigentlich eher das die Götter uns in Ruhe lassen. |
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Ifra´in Auf Traak gefallener Priester / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.04.2007 Beiträge: 128
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Verfasst am: 11.07.2007, 00:57 Titel: |
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Ifra´in schmunzelt....manchmal kommt es mir so vor, als würden die Leute in diesen Landen, auch in anderen aber besonders im Norden der Welt, zu den Göttern stehen wie zu anderen Lebewesen dieser Welt. Manchmal sind sie erzürnt, dankbar, bittend, genervt...die Verhalstensmöglichkeiten sind vielgestaltig... dabei scheinen viele aber meiner Meinung nach zu vergessen, das Emotionen wie wir sie kennen wie Liebe,Glück, Hass und Zorn Eigenschaften der denkenden Lebewesen dieser Welt sind...Raal aber steht über dem allem...Ifra´in schaut Dana an...wenn wir uns ihm öffnen, ist er barmherzig und wird sich unser annehmen...das Verhalten, jemanden etwas nachzutragen ist eine menschliche bzw. humanoide Eigenschaft .meint Ihr die Götter sollen nicht mit eurer Kooperation rechnen? Ifra´in schaut Dana fragend an...wißt Ihr, mal abgesehen davon, dass ich der Überzeugung bin, dass es nur einen Gott nämlich Raal gibt, frage ich mich immer wieder warum viele Menschen bzw. Elben von den Göttern in Ruhe gelassen werden wollen....ich meine, das hört sich ja so an, als hätten die "Götter" so eine Art Verhaltensweise wie die Menschen bzw. die Lebewesen auf dieser Welt... Ich meine ...Ifra´in schaut konzentriert Dana und Taraxa an...nicht jede oder jeder muss sich gleich zum Priester berufen fühlen, aber mir kommt es so vor, als würden viele Wesen vor den Götter bzw. vor dem einen Gott Angst haben, oder würden wollen, dass dieser keinen Raum in Ihrem Leben einnimmt. Ifra´in dreht sich wieder einen Zigarillo und entzündet ihn... ich könnte es ja verstehen, wenn die Leute Angst hätten wenn sie viel Böses vollbracht hätten ... aber das durchschnittliche Wesen, ob Mensch, Elb, Zwerg, Ork oder Troll sei erstmal egal, wird von dem Herren doch angenommen.. ich verstehe nicht warum man ihn aus seinem Leben ausschließen will, wo doch seine Zeichen eindeutig und seine Existenz zweifelsohne zu beweisen ist...zumal es sowieso keine Möglichkeit gibt sich seinem Zugriff zu entziehen...
...ich denke, sollen die Leute doch glauben was sie gerne möchten, wenn es ihnen gut tut, aber mein Eindruck ist, dass sich viele gezielt jeglicher Spiritualität verschließen, weil sie scheinbar Angst vor den Konsequenzen haben....Ifra´in öffnet bestärkend beide Hände und zeigt seine Handflächen... dabei haben sie doch gar nichts was sie fürchten müssem oder was sie verlieren könnten. Das ist immer das was ich nicht ganz verstehen kann...Ifra´in legt seine Hände wieder auf seine Beine und gestikuliert dann aber mit der rechten Hand...er schaut wieder zu Dana...entschuldigt, ich will gerade gar nicht predigen...Ifra´in lächelt...aber ich verstehe nicht warum sich viele dem Ruf des Herren verschließen wollen, obwohl sie ganz selbstverständlich in seiner Schöpfung wandern....und das soll keine Anspielung auf euch sein....aber vielleicht mögt ihr mir ja erläutern, warum viele Menschen die "Götter" fürchten und sich ihnen so verschließen...
Zuletzt bearbeitet von Ifra´in am 25.07.2007, 00:09, insgesamt einmal bearbeitet |
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Taraxa Schluckspecht Halbling-Bardin / Drossel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.04.2007 Beiträge: 205
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Verfasst am: 11.07.2007, 20:33 Titel: |
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Was ich an Priestern besonders irritierend finde ist ihr Glaube. 'Zweifelsfrei bewiesen' sagen sie - und die Priester anderer Götter haben ebenso über jeden Zweifel erhabene beweise, dass ihr Gott existiert und der andere eben nicht.
Als Kind wollte ich unbedingt wissen, was mit den toten Halblingen passiert (und natürlich auch mit mir, wenn es mal soweit ist). Ich habe gebohrt und gelöchert, viele schöne Worte gehört und war doch nicht zufrieden. Schließlich hat meine Ziehmutter es zugegeben - so genau weiß das keiner. Die Antwort hat mich erschreckt - aber irgendwie mehr zufriedengestellt als das Gerede von Leuten, die sagen, sie wüssten mehr darüber, ohne dass sie mir wirklich erklären konnten woher.
Von mir aus können die beiden weiter quatschen. Taraxa nimmt eine Drahtzange und eine Rolle versilberten Draht aus ihrer Gürteltasche und beginnt mit einer neuen Schnalle, da eine von denen an ihrem Oberteil schadhaft ist. |
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Dana Spottdrossel Elbische Bardin / Drossel

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 17 Wohnort: Oldenburg
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Verfasst am: 24.07.2007, 19:47 Titel: |
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Also eigentlich bin ich noch viel zu nüchtern um über solche Themen zu sprechen, dass passiert mir sonst erst nach ein paar mehr Krügen. Aber auch wenn es nicht viel ist, will ich das was meine Reisen mich in der Hinsicht gelehrt haben beschreiben. Dana nimmt sich einen Moment um ihre Gedanken zu sammeln und einen Anfang zu finden.
Das ich lieber von den Göttern in Ruhe gelassen werde hängt damit zusammen, dass auf meinen Reisen inzwischen einer Anzahl Leuten begegent bin, die entweder auf irgendeine Queste geschickt wurden, unter einem Fluch leiden oder denen ihre Götter anderweitig und unfreiwillig einiges abverlangen. Über Raal weiß ich nur, was ich von dir nebenbei aufgeschnappt habe und über den Glauben anderer steht mir ohnehin kein Urteil zu, aber ich vertraue lieber auf meinen Verstand und meine Freunde als irgendeinen eigenwilligen Gott. Vielleicht war bei der Erschaffung der Welt oder einzelner Teile ja göttliche Macht im Spiel, wers genau war, darauf wird sich selbst dann keiner einigen können.
Meine Heimat hatte natürlich ihre eigenen Götter und Legenden und selbst dort wurden die Legenden nicht immer gleich erzählt und die Göttern nicht immer auf die gleiche Art verehrt. Als ich dann anfing andere Länder zu bereisen verstärkte sich dieser Eindruck noch. Manchmal findet man die gleiche Legende, die aber andere Namen enthält. Ein anderes Mal hört man von einer Gottheit die einer anderen ähnelt, aber das was die einen Priester tun wäre für die anderen Frevel. Natürlich ist jede Seite der Meinung, nur sie hätten Recht und jeder Ungläubige sei verdammt. Natürlich können auch beide Seite ihre Meinung mit Wundern, Gleichnissen und heiligen Texten untermauern und die Magie der einen Priester funktioniert meist so gut wie die der anderen, also muss an ihren Göttern ja was dran sein. Für jemanden, der also nach einem Weg zu seiner ...wie nanntest du es...Spiritualität..sucht, heißt es "Friß oder stirb". Ich denke, viele Menschen suchen Hoffnung und möchten gerne auf eine äußere Macht vertrauen, aber dann kommt schnell Religion ins Spiel und macht die Dinge kompliziert.
Dana sucht nach einer kleinen Flasche an ihrem Gürtel, trinkt einen Schluck und lächelt entspannt. Mit einem schelmischen Seitenblick zu Ifra'in sagt sie, Und Priester wecken durch ihre bloße Gegenwart in Leute oft das unbestimmte Gefühl sie hätten was falsch gemacht und glauben dann automatisch, sie müssten sich rechtfertigen. Die meisten können aber nicht in Worte fassen, woran sie glauben und wollen allein schon deshalb nicht darüber reden und möglichst auch nicht darüber nachdenken. Sie erwarten von Pristern automatisch eine Predigt oder einen Bekehrungsversuch und wollen sich dann rechtfertigen. Dana nimmt noch einen Schluck und grinst.
Soviel zur Weisheit der Barden und der Wahrheit, die im Wein liegt. Hast du vielleicht noch so ein Zig...Dingens für mich? |
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Ifra´in Auf Traak gefallener Priester / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.04.2007 Beiträge: 128
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Verfasst am: 25.07.2007, 00:36 Titel: |
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Bruder Ifra´in dreht einen Zigarillo aus Tabakblättern und reicht ihn zusammen mit einem "Taschendrachen" Dana.
Ifra´in beginnt wieder zu schmunzeln, dann lacht er sogar kurz und freundlich... Dana, dass soll jetzt nicht anmaßend klingen, aber Du hast eine sehr geschickte Art , wenn ich das mal salopp formulieren darf, den Spieß umzudrehen... Ifra´in lächelt warmherzig... Du hast mich, durch die Verknüpfung der Beschreibung deiner Beobachtungen mit dem Persönlichkeitsbereich der Glaubens- und moralischen Überzeugung, sowie der zwingend vorrausgesetzt emphatischen Einflussnahme der Priesterberufung, argumentativ ausgehebelt...Ifra´in zieht an seinem Zigarillo und versucht kleine Rauchkringel zu machen...denn egal wie ich jetzt diesbzgl. weiter rede, würde ich deine ...sagen wir mal...eher negativ Erfahrungen mit Glaubensfragestellungen und Priestern bestätigen... Sie erinnert mich mit ihrem kritischen Geist und ihrem verstecktem Spott an eine Novizin die ich mal unterrichtet habe...aus ihr ist eine bedeutende Priesterin geworden und das obwohl sie oft unorthodoxe Ansichten und Lehrmethoden vetrat...Ja die Wege Raals sind vielgestaltig...
Nur eine Sache: Die Wunder des Herren Raal, der großen Echse, haben nichts mit Magie zu tun.
Mir ging es auch weniger darum euch zu bekehren, als zu verstehen warum sich die verschiedenen Völker vom Glauben an sich abwenden...mein Eindruck ist nämlich, das selbst wenn der Aspekt des Glaubens oder der Spiritualität verdrängt wird, weil er nicht zu formulieren ist, er sich spätestens am Ende der Lebenszeit des Lebewesens wieder deutlich aufdrängt...er schnippst seine Asche über Bord...aber ich will euch nicht langweilen, kommt ihr eigentlich mit von Bord wenn wir Wölundur erkunden werden?
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