Die Widder Das Forum der Widder-Larp-Gruppe

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Edorin Elfischer Akademiemagier / Frosch

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2007 Beiträge: 50 Wohnort: Kaskarisches Reich
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Verfasst am: 09.09.2007, 20:22 Titel: Abreise aus Traak |
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Über und über mit krustigem Blut besudelt und völlig entkräftet, zieht Edorin an einer Hand Gau, an der anderen Dogan mit wankenden Schritten in Richtung der Sturmbraut. Irgendwie hatten sie es aus dem Dorf geschafft und sind im Schutze der Nacht den Schergen des besessenen Meister Isebius und seinen Horden des Chaos entwischt, mit kaum mehr als den durchnässten, zerschlissenen Fetzen am Leib, die einst ihre Kleidung gewesen waren. Edorins Blick wirkt gebrochen und angsterfüllt, die sonst meisst zuversichtliche Miene in den Zügen des Blutelfen ist nicht mehr wiederzufinden. Alle drei wirken derart geschwächt, als wären sie schon seit Tagen durch dichtestes Dickicht geeilt, so schnell sie ihre zerschundenen Beine hätten tragen können.
Ein Großteil dessen, was sie anfangs mitgenommen hatten, fehlt, als sie sich mühsam auf das Großdeck schleppen.
Edorins Augen sind stark gerötet, müde und geschwollen, auf seinen eingefallenen Wangen zeichnen sich im Schmutz und angetrocknetem Blut schmale Rinnsale von gesäuberter Haut ab, die vermutlich seine Tränen hinterlassen haben.
Er lächelt, wenn auch fast unmerklich und gequält.
So haben wir es endlich geschafft, bei Dryeleeth!
Mit schwacher Stimme raunt er seinen Freunden zu: Gau, Dogan, wir sind schliesslich ... angekommen! Mit letzter verbleibender Kraft ruft er, so laut er noch kann: WIR HABEN ÜBERLEBT, ... bitte ... helft ... uns ... ... ... Noch wenige Schritte kann er seine Freunde und seinen eigenen narbenübersähten Körper in Richtung der Mitte des Schiffes zerren, um dann langsam ohnmächtig auf das Deck zu sinken. _________________ Es mag nur ein kleines Ziel sein, aber ziel auf sein Herz |
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ZEINJO Kundschafter / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.04.2007 Beiträge: 158 Wohnort: Oldenburg
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Verfasst am: 10.09.2007, 10:55 Titel: |
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| Zeinjo steht an Deck immer noch mit seiner blutdurchtränkten Kleidung. Es scheint ein schwaches Magisches Glühen von ihm auszugehen. Wut und Erschöpfung stehen ihm ins Gesicht geschrieben, doch jetzt wirkt er etwas erleichtert und hilft Edorin, Gau und Dogan an Bord. Verdammt Edorin ich hatte schon gedacht ihr wärt alle draufgegegangen nachdem wir euch im Wald nicht mehr gesehen und gehört hatten. Ihr müsst echt schneller werden. Aber immerhin nicht noch ein Verlust zu beklagen. Der Tod von Ifra´in trifft uns schon hart genung. Bei diesen Worten verengen sich die Augen von Zeinjo nochmals und einen kurzeren Augenblick sieht man brennende Wut im seinen Gesicht dann bekommt er wieder in den Griff und schultert Edorin mit den Worten. Ich bring dich mal zu Korbyn in eure Kajüte. Ich hoffe ich bekomm ihn wach |
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Korbyn DER Heiler / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.04.2007 Beiträge: 253 Wohnort: Wardenburg
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Verfasst am: 10.09.2007, 14:10 Titel: |
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| Als Zeinjo mit Edorin zur Kajütentür herein kommt, liegt Korbyn zwar gebadet und frisch gekleidet aber immer noch völlig erschöpft in seiner Hängematte. Am Boden liegt, sehr untypisch für ihn, auch noch seine blutgetränkte und teilweise zerrissene Kleidung. So fertig hat man ihn selten gesehen. Auf seinem Gesicht ist die Trauer um Ifra'in deutlich zu sehen. Diese weicht aber schnell beim Anblick seines vermissten Freundes. Er springt mit neu gewonnener Energie aus der Hängematte, legt Edorin erst einmal auf den Boden und analysiert seinen Gesundheitszustand. Als er merkt, dass Edorin jetzt hauptsächlich Wasser und viel Ruhe und dann eine gute Malzeit braucht, weckt er ihn auf und gibt ihm zu trinken. Ich bin froh, dich lebend wieder zu sehen! Du brauchst aber noch viel Ruhe. Jetzt fehlen nur noch Gau und Dogan. Aber wenn ich ihn nach ihnen frage, würde er sich nur aufregen. |
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Taraxa Schluckspecht Halbling-Bardin / Drossel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.04.2007 Beiträge: 205
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Verfasst am: 10.09.2007, 14:52 Titel: |
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Taraxa eilt zu Gau und Dogan, die auch nicht wesentlich fitter wirken als Edorin, und die auf Deck zurückgeblieben sind.
Wir sollten sie hineinbringen, aber mir sind die beiden eindeutig zu schwer. Taraxa ruft, so laut sie kann: Hallo, hilft mir vielleicht mal jemand?
Na, dann können wir ja jetzt endlich bald ablegen und diese schreckliche Insel weit hinter uns lassen! |
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Korbyn DER Heiler / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.04.2007 Beiträge: 253 Wohnort: Wardenburg
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Verfasst am: 10.09.2007, 17:05 Titel: |
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| Korbyn hört Taraxas Stimme und springt gleich auf. Raxi schreit um Hilfe! Edorin ist stabilisiert, also hin da. Mit professioneller Selbstverständlichkeit greift Korbyn zu seinem Heilerbeutel und stürmt aus dem Kajütendeck auf das Großdeck. Dort sieht er Taraxa, wie sie sich schon um Gau und Dogan kümmert. Na, Raxi, wie sieht's denn aus? Korbyn bewundert kurz Taraxas entschlossenen Einsatz und kümmert sich dann konzentriert um die beiden übel zugerichteten Freunde... Nach seiner Analyse: Die beiden müssen schnell in meine Kajüte. Sie sind zwar stabilisiert, brauchen aber wie Edorin noch eine intensive Nachbehandlung. Das sieht hier stark nach schneller Feldflickerei aus. Dann hebt er Gau an, schleift ihn in seine Kajüte und legt ihn in seine Hängematte. Edorin hatte sich in der Zwischenzeit schon in seine eigene gelegt. Danach legt er Dogan in ähnlicher Weise in Ifra'ins Hängematte, weil die unteren Plätze in seiner Kajüte nun belegt sind. Die aufkommende Trauer verdrängt er aber, um arbeiten zu können. |
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Edorin Elfischer Akademiemagier / Frosch

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2007 Beiträge: 50 Wohnort: Kaskarisches Reich
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Verfasst am: 10.09.2007, 17:08 Titel: |
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Edorin nimmt völlig erschöpft ein Paar Schlucke und sieht den Heiler dankbar an.
Hab Dank, Korbyn, alter Freund. Gau und Dogan ... sie brauchen auch deine Hilfe, sind sie doch ebenso erschöpft wie ich, obwohl ich wenigstens Gau ordentlich versorgen konnte ... Ich bin froh, dass du fliehen konntst, ich hoffe, die anderen Widder hatten ebensoles Glück wie wir!?
Korbyn fallen mit seinem geschulten Blick sofort einige eitrige Stellen an Edorins Körper und seine erhöte Temperatur auf, die auf eine unzureichende Wundreinigung hindeuten könnten. _________________ Es mag nur ein kleines Ziel sein, aber ziel auf sein Herz |
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Edorin Elfischer Akademiemagier / Frosch

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2007 Beiträge: 50 Wohnort: Kaskarisches Reich
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Verfasst am: 10.09.2007, 17:16 Titel: |
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Bei eingehender Untersuchung kann Korbyn feststellen, dass Gau wie auch Edorin magisch versorgt worden sein mussten, bei Edorin die Wundreinigung jedoch nicht vollzogen wurde. Dogan hat von den dreien die wenigsten und auch keine derart tiefen Wunden bzw. Narben wie Gau und Edorin, die Dornen und das Gestrüpp des Waldes sowie der Gewaltmarsch an sich haben ihm jedoch natürlich auch stark zugesetzt. _________________ Es mag nur ein kleines Ziel sein, aber ziel auf sein Herz |
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Eriel Rostkehlchen Elbische Bardin / Drossel

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.05.2007 Beiträge: 51
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Verfasst am: 10.09.2007, 18:19 Titel: |
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Eriel kommt aus der Drossel-Kabine heraus, als sie den Tumult vernimmt. Erleichtert stellt sie fest, dass es auch Edorin, Gau und Dogan auf die Sturmbraut geschafft haben. Als sie sieht, dass Korbyn schon alles im Griff hat, nickt sie kurz herüber und humpelt zur Reling. Mit müdem Gesicht und leeren Augen schaut sie auf das Meer hinaus, während die Sturmbraut ablegt und Traaks ungastliche Küsten hinter sich lässt. Sie spricht oder singt ganz leise in elfischer Sprache während das Land am Horizont verschwindet. _________________ *träller* *tröt* *gluckgluckgluck* *kicher* |
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Josa Hexe vom fahrenden Volk / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.04.2007 Beiträge: 69
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Verfasst am: 10.09.2007, 18:28 Titel: |
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| Josa hat sich auch auf das Deck gesetzt. Diesmal sitzt sie nicht in einem großen Haufen schmutziger Wäsche, denn sie hat alles verloren. Nein, nicht alles...erinnert sie sich. Schwer hängt ihre Tasche um ihre Schulter, ihr Geldbeutel ist wieder etwas schwerer geworden. Ifrains Tod ist ein größerer Verlust als sie angenommen hat. Ihr ist richtig beklommen zu mute. Selbst als sie den Ring von Thorus anguckt, wird ihr nicht leichter ums Herz. Obwohl sie sehr sehr müde ist, nimmt sie ihr Büchlein und beginnt zu schreiben. Ich werde mich an allen Untoten rächen, das bin ich Ifrain schuldig. Vielleicht bekomme ich ja noch irgendwoher ein neues Schild und dann werde ich es diesen finsteren Gestalten zeigen! Sie muss nun doch schmunzeln, ...Kampfhexe, klingt gar nicht so übel! |
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Taraxa Schluckspecht Halbling-Bardin / Drossel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.04.2007 Beiträge: 205
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Verfasst am: 10.09.2007, 18:43 Titel: |
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Taraxa beobachtet Eriel und tut zwei Schritte in ihre Richtung, überlegt es sich aber noch einmal anders und sucht sich in sicherer Entfernung einen anderen Platz an der Reeling.
Worüber sie wohl so singt? Ob es mit den Dingen zu tun hat, die sie angedeutet, aber nicht erzählt hat? Ach Eri - ob du uns anderen auch irgendwann mal vertrauen wirst?
Das Gespräch mit den anderen Drosseln hat mir verdammt gut getan. Es ist schön, mit ihnen über die Dinge reden zu können, die mich beschäftigen - und bedrücken. Nur über Bruder Ifra'in haben wir nicht geredet. Es ist alles noch so unwirklich - ich kann einfach nicht fassen, dass ich ihn nie wiedersehen werde, vielleicht, weil ich weder bei seinem Tod noch seiner Beerdigung dabei war. Das Lied für ihn hat noch keinen Text - es war einfach alles zu viel. Auf See werden wir wohl die Ruhe dafür finden - wenn wir endlich weit weg sind von dieser verdammten Insel!
Auch Taraxa blickt auf die Horizontlinie von Traak, die in der sich herabsenkenden Dunkelheit zu einer Silhouette wird.
Wie fragte Eriel noch? "Wann hast du angefangen, die Sturmbraut als dein Zuhause zu betrachten?" - "Als ich anfing, die Hälfte meiner Habe auf ihr zurückzulassen." Jetzt habe ich die (unwichtigere) Hälfte meines Besitzes auf Traak zurückgelassen, zusammen mit einem ganzen Bündel an Illusionen und vor allem einem geschätzten Gefährten. So schnell kann das gehen...
Ganz leise singt Taraxa den Wellen noch einmal das auf dem Achterndeck geschriebene Lied entgegen, diesmal mit verändertem Text:
Was weiß ich schon von morgen, der Weg ist unbekannt,
das Ziel ist uns verborgen wohl zwischen Meer und Land.
Doch woll'n wir uns nicht sorgen - die Richtung liegt ja in der Winde Hand.
Das Schiff verlässt den Hafen und diesen düst'ren Ort.
All das, was wir da trafen, das bleibt nun einfach dort
und während wir schon schlafen, trägt uns die Sturmbraut leise schaukelnd fort.
Dann schleicht sich Taraxa an Eriel vorbei in die Drosselkajüte zurück und legt sich in ihre Hängematte. |
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Korbyn DER Heiler / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.04.2007 Beiträge: 253 Wohnort: Wardenburg
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Verfasst am: 10.09.2007, 19:41 Titel: |
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| In der Zwischenzeit reinigt Korbyn Edorins Wunden, näht sie, trägt Wundsalbe auf und verbindet sie. Auch bei Gau und Dogan versorgt er die Wunden so, dass sie gut heilen können und lässt die Verwundeten erst einmal schlafen. In der Schlacht habe ich all meine Tränke verbraucht. Dann geht er in seine Kajüte, überprüft Edorins und Gaus Gesundheitszustand, holt einige Utensilien heraus, geht in die Kombüse, installiert sein Hängestövchen mit Öllampe, bereitet einige Kräuter vor, braut 3 Heiltränke und flöst sie, entsprechend der Schwere ihrer Verwundungen, erst Edorin dann Gau und Dogan ein. Bei all diesen Handlungen arbeitet er sehr routiniert und beinahe emotionslos. Sein Gesicht lässt seine übliche Freundlichkeit schmerzlich vermissen. Leute, die seinen Weg kreuzen, nimmt er eher als Hindernisse wahr. Während er auf Traak noch in beinahe völliger Verdrängung gute Miene zum bösen Spiel gemacht hatte, hat seine Trauer nun offensichtlich sein Herz und seine Seele in einer Weise erreicht, die über Worte erhaben ist. Er geht wie ein Zombie zu dem Platz auf dem Vordeck, an dem Ifra'in sonst zu beten pflegte, setzt sich auf die Planken und weint. |
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Idha Schamanin / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.04.2007 Beiträge: 45
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Verfasst am: 10.09.2007, 20:44 Titel: |
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Idha sieht sich mit völlig übermüdeten Augen auf dem Schiff um. sie sucht sich eine ruhige Ecke und holt aus ihrer Tasche alle ihre Runensteine hervor. Sorfältig mit langen Formeln und Anrufungen der Natur legt sie die Steine in einer präzisen Reihenfolgen im Kreis um sich herum.
Für meinen Sonnenschein werde ich die Kräfte des Feuers anrufen, damit ich in Zukunft nicht noch einen Gefährten verlieren werde. Sollte einer von ihnen in Bedrängnis kommen werde ich mit dem Element des Feuers, der Erde, des Wassers oder der Luft so stark um mich schleudern, dass ich nie wieder einen von ihnen verlieren werde. Idha murmeln mit dem Ausdruck grimmiger Entschlossenheit, so die letzte Rune liegt. durch ihren Schutz werden die anderen Widder, Drosseln und Frösche vor mir geschützt sein und dem Schiff wird kein Schaden durch die Elemente an dieser Stelle durch mich zugefügt. Darauf versenkt sich Idha und das erste Flackern eines Feuers in ihrer Handfläche ist zu sehen. |
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Soratis Priester der Kratas / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 158
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Verfasst am: 11.09.2007, 22:50 Titel: |
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Die Widder, Drosseln und Frösche haben sich jeder für sich zurückgezogen um sich von den Strapazen der Reise zu erholen. Auch Gérone macht ein etwas bedrücktes Gesicht als er von dem Tod des Priesters erfährt. Den ganzen Tag scheint keine gelassene Stimmung auf der Sturmbraut mehr einzukehren, selbst die Matrosen des Schiffes scheinen durch die Trauer der Widder eingeschüchtert zu sein und wagen es nicht unnötigen Lärm zu veranstalten....und so fällt erst Gérone dann auch den anderen Matrosen auf, dass es sich in der lauen Brise des Abendwindes ein kleiner Krähenschwarm in dem oberen Ende der Takelage bequem gemacht hat. Das Krächzen der schwarzen Vögel hallt immer wieder über das Schiff. Außer Gérone scheint dies niemanden zu wundern, so dass auch er dies abtut und sich seinem Tagwerk widmet. Gerade als Gérone sich weitgenug entfernt hat, fliegt eine große Krähe, ein prächtiges gesundes Exemplar seiner Gattung, vom obersten Mastende herab und landet elegant direkt neben Idhas Kopf auf der Reeling.
Mit einem heiseren Krächzen macht sich der schwarze Vogel bemerkbar. Die schwarzen Augen des Tieres glitzern geheimnisvoll als Idhas Aufmerksamkeit auf die Krähe gelenkt wird. Der Vogel schaut ihr direkt in die Augen und Idha hört plötzlich eine krächzende Stimme in ihrem Kopf:
Vater S0NNE hat sich an Mutter Krähe gewandt. Jener der ins Licht gegangen ist, wird im Geiste ewig bei euch sein. Mutter Krähe sieht, dass ihr auf dem Pfad der Toten wandelt, Mutter Krähe sieht, dass ihr ihre Gunst nötig habt, Mutter Krähe hat Mitleid. Das Licht des Vaters sei als Geschenk mitgebracht.... in diesem Moment reißen die Wolken auf und die güldene Abendsonne taucht Idha und die gesamte Sturmbraut in güldenes Licht ...von Mutter Krähe lautet die Botschaft - einer wird kommen euch zum geleit. Einer wird kommen - und sein Zeichen bin ich... dannn löst sich der Geist des Vogels aus Idhas Gedanken. Sie schwingt sich hoch hinauf und als sie an der Spitze des Hauptmastes angekommen ist, geht ein Ruck durch alle Vögel und der ganze Krähenschwarm fliegt hoch auf und davon gen Festland. Im güldenen Abendlicht kann Idha den Schwarm noch lange am Horizont erkennen. |
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Taraxa Schluckspecht Halbling-Bardin / Drossel
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.04.2007 Beiträge: 205
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Verfasst am: 12.09.2007, 00:13 Titel: |
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Taraxa stellt fest, dass sie ohnehin nicht schlafen kann, aber endlich fließen ihr bei Kerzenschein ein paar Verse aus der Feder.
So, das Lied für Bruder Ifra'in und all die anderen ist fürs erste fertig. Taraxa legt das Blatt beiseite, löscht die Kerze und verlässt die verdunkelte Kajüte. Draußen stellt sie fest, dass es noch früher ist, als sie dachte; ein letzter goldener Schimmer liegt auf dem Himmel, und ihr ist, als sähe sie ein Flattern schwarzer Flügel am Horizont. Unentschlossen steht sie an Deck, sieht Idha über ihren Runen, Eriel immer noch an der Reeling und in der Ferne Korbyn auf dem Vordeck.
Es ist schön und gut, über Schmerz zu dichten, aber wenn ich die anderen so trauern sehe, kommen mir meine Worte hohl vor. Wenn ich Korbyn so weinen sehe, drängt es mich, zu ihm zu gehen, aber ich traue mich nicht. Die Erlebnisse der letzten Tage zeigen mir, dass ich wenig Trost zu bieten habe. Taraxa steht vor der Drosselkajüte, unsicher, ob sie an Deck bleiben oder wieder hineingehen soll. |
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Korbyn DER Heiler / Widder

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.04.2007 Beiträge: 253 Wohnort: Wardenburg
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Verfasst am: 12.09.2007, 13:48 Titel: |
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| Das krächzen der Krähen in der Takelage ist auch in Korbyns Bewusstsein vorgedrungen. Krähen? Hier auf dem Schiff? Was machen die Krähen hier auf dem Schiff? Damals hat eine Krähe die Mönche auf mich aufmerksam gemacht. Seit ich meine Mutter durch die Augen dieser Krähe gesehen habe, sind diese Tiere so etwas wie mein Totem. Und Krähen gelten bei vielen als Überbringer von Nachrichten. Oft sollen es Nachrichten aus dem Jenseits sein. Es könnte ein Zeichen sein. Nur kann ich es nicht deuten... Auf jeden Fall haben sie mich aus meinem Dämmerzustand gerissen... Ich kann hier nicht sitzen bleiben. Es gibt noch viel zu tun. Bruder Ifra'in würde auch nicht wollen, dass unsere Trauer uns lähmt. Unsere bisherige Trauer ist ein Ausdruck unserer starken Zuneigung zu ihm. Aber mit zu viel Trauer sind wir der Seite der Finsternis mehr zugeneigt als dem Licht. Wir können uns jetzt nur noch entschlossener für seine Ideale einsetzen... jeder auf seine Weise... Korbyn wischt sich seine Tränen aus dem Gesicht und geht zurück zum Kajütendeck. Auf dem Weg dort hin grüßt er jeden, der ihm begenet, mit einem freundlichen Lächeln und kurzen Nicken. Dadurch wird ihnen deutlich, dass er sich freut, sie zu sehen, aber noch nicht mit ihnen reden möchte. |
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